Sottomarina

Etwas über Sottomarina

In der Antike muss Sottomarina wie einen schmaler Streifen ausgesehen haben, die südlichste Nehrung der Lagune. Seine Beschaffenheit wurde besonders während des 11. Jahrhunderts grundsätzlich verändert, stufenweise von einer “Waldvegetation” zum Gartenanbau.

Im Süden war es von der Mündung des Brenta – Bacchiglione (Porto di Brondolo) abgegrenzt und im Norden dehnte er sich bis nach Porto San Felice aus.

Das Wohngebiet war auf die Lagune (oder Moor) von Lusenzo gerichtet, und es war eigentlich nur auf den Raum zwischen dem Hafen und dem jetzigen Alten Markt eingeschränkt.

Am Hafeneingang befanden sich zwei Holzturme, der Turm der Wölfin und der des Löwen (Lion). Nach seiner totalen Zerstörung 1379 während des Krieges von Chioggia blieb Sottomarina ohne Schutz vor dem Meer wegen der ständigen Überschwemmungen unbewohnt. Der Senato Veneto selbst verhinderte seinen Wiederaufbau und erst nach der zweiten Hälfte von 1700 wurde der Ort wiederaufgebaut, als auch die Murazzi zum Schutz des ganzen Lagunenbeckens errichtet wurden.

Die Stadt war einst ein aktives und blühendes Zentrum, das von einem eigenen Tribun regiert wurde und eigene Gesetze hatte. Sie hatte einige bedeutende Kirchen (San Martino, San Antonio Abate, San Matteo), ein Krankenhaus und ein Schloss mit Turm, das auf der kleinen, gleichnamigen Insel (Buoncastello) stand.
Von hier war sie mit Chioggia durch eine gemauerte Brücke, die über den Kanal Lusenzo die Insel von San Domenico und dann Chioggia erreichte.

Über fünfeinhalbe Kilometer Sandfläche, eine Breite, die an einigen Stellen die 300 Meter überschreitet.
Ihre Legende ist nicht sehr alt. Die Entwicklung des Territoriums basiert hauptsächlich auf dem glücklichen Zufall zweier Elemente. Diese sind: die letzte Umleitung des Brenta von der Lagune am Ende des vergangenen Jahrhunderts, die nötig wurde, um die komplette Versenkung, das Verschwinden von Flora und Fauna und die Gefahr der Malaria zu verhindern; Und der Bau des südlichen Dammes des Hafens von Chioggia (San Felice), der Mitte der Dreißigen Jahren zum Schutz der Region und zur Sicherheit der Boote gebaut wurde. Seitdem die Geröllzufuhr des Flusses erweitete die Küstenlandschaft bedeutend und veränderte die Struktur des Gebietes, durchschnittlich drei Meter pro Jahr. Heute der Strand und die touristische Zone verfügen über die modernsten Infrastrukturen, und der Ort bietet zahlreiche Unterbringungsmöglichkeiten: Hotels aller Kategorien, Campingplätze und Residenzen.

Das bebaute Gebiet zeigt Richtung Lagune des Lusenzo und beschränkte sich auf die Zone, die vom Hafen bis zum heutigen alten Markt reichte. Nach seiner totalen Zerstörung im Laufe des Chioggia-Krieges im Jahr 1379 Chioggia, bleibt Sottomarina lange unbewohnt und war wiederholten Überschwemmungen ausgesetzt. Der Senat Venedigs verhinderte den Wiederaufbau, der erst in der zweiten Hälfte des 18. Jhdt. erfolgte, als zum Schutz der gesamten Lagune das eindrucksvolle Verteidigungsbauwerk der Murazzi errichtet wurde, das aus istrischem Marmor erbaut zum Schutz der Lagune gegen Sturmfluten dient. Heute kann Sottomarina einen Strand aufweisen, der sich auch nach der Brenta-Mündung bis zur Etsch-Mündung mit dem Strand von Isolaverde erstreckt, das mit seinem sandigen Boden besonders zum Ackerbau geeignet ist, und heute einen renommierten Fremdenverkehrsort mit modernen Infrastrukturen mitten im Grünen darstellt.

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